Leben in einer Genossenschaft: Auf gute Nachbarschaft!

Auch wenn der Genossenschaftsgedanke ein guter ist, ist das Zusammenleben in einem Mehrfamilienwohnhaus nicht immer ganz einfach. Es gibt viele Reibungspunkte, denn Bedürfnisse sind nun einmal unterschiedlich.

Jeder Mensch denkt und empfindet anders. Gegenseitige Rücksichtnahme und das Verständnis für sein Gegenüber sind wichtige Grundlagen für eine gute Nachbarschaft und ein nettes Miteinander. Viele Unstimmigkeiten lassen sich mit Freundlichkeit und einem klärenden Gespräch schnell aus der Welt schaffen. Manchmal hilft auch ein Blick in die Hausordnung, die allen Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Genossenschaft mit dem Dauernutzungsvertrag ausgehändigt wird.

Wichtig ist auch, dass man gemeinsam auf sein Zuhause achtgibt. Tragen Sie doch selbst auch ein bisschen zu dem Wohlfühlfaktor in Ihrer Wohnanlage bei. Ein Punkt, über den immer wieder „gestritten“ wird, sind Zigarettenrauch und Gerüche im Treppenhaus. Lüften Sie Ihre Wohnung daher regelmäßig über die Fenster anstatt über die Wohnungstür und den Hausflur.

Bei den häufigsten Unstimmigkeiten in der Hausgemeinschaft geht es um Ruhestörungen. In Anlehnung an unsere Hausordnung geben wir an dieser Stelle, speziell für Ruhestörungen, ein paar allgemeingültige Tipps:

  • Suchen Sie das persönliche Gespräch mit dem Nachbarn.
  • Schildern Sie sachlich Ihre Situation und wie sich die Störungen auf Sie auswirken.
  • Sollte der Verursacher zu keiner Einsicht kommen, wenden Sie sich mittels einer schriftlichen Beschwerde an uns. Diese sollte bereits das Störprotokoll mit detaillierten Angaben zu Störer, Art der Störung, Umfang, Regelmäßigkeit und Zeitdauer enthalten.

Persönliche Differenzen dagegen fallen nicht in den Geltungsbereich der Hausordnung, daher empfehlen wir auch hier, zunächst das persönliche Gespräch zu suchen.

In diesem Sinne: Auf gute Nachbarschaft!